Habichtswald-Klinik
Gemeinsam Mensch sein. So lautet der Leitsatz der DIAKO Waldeck-Frankenberg, einer diakonischen Komplexeinrichtung mit Sitz in Bad Arolsen. Doch wie lebt man dieses Motto in Zeiten von Abstandsregelungen, Kontaktbeschränkungen und steigenden Krankheitszahlen? Und welche Auswirkungen hat die Corona-Pandemie dabei insbesondere für Mitarbeiter*innen und Bewohner*innen von Altenpflegeheimen oder Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe? Diese und weitere Fragen diskutierte diese Woche unsere Chefärztin Carmen von Nasse gemeinsam mit dem Leitungsteam der DIAKO im Rahmen einer Führungskonferenz. Neben einem Impulsvortrag, bei dem es auch um coronabedingte seelische Erkrankungen ging, gab es in einer anschließenden Diskussionsrunde wichtige Impulse für die Praxis.
Führungskonferenz der DIAKO Waldeck-Frankenberg
 
 
Habichtswald-Klinik

Die Kurhessen-Therme öffnet ihre frisch sanierten Pforten für Badegäste. Ab Mittwoch, den 18. Mai 2022 haben auch die Patient*innen der Habichtswald-Klinik wieder die Möglichkeit, in den Genuss der einzigartigen Bade- und Saunalandschaft zu kommen.

Die Kurhessen-Therme verfügt neben einer umfangreichen Badelandschaft über verschiedene Themen-Saunen mit unterschiedlichen Temperaturzonen und der orientalisch anmutenden Traumwelt „1001 Nacht“ mit Warm-, Heißluft- und Dampfbädern sowie Thermalsole- und Kaltwasserbecken.

Hierfür erhalten unsere Patient*innen eine Zugangskarte, mit der die Kurhessen-Therme von Montag bis Freitag für drei Besuche à vier Stunden genutzt werden kann. Für jede weiteren angefangenen 15 Minuten gilt ein Verlängerungstarif in Höhe von 1,50 Euro, den die Patient*innen selbst entrichten.

Für Patient*innen, die unser Komfortzimmerpaket gebucht haben, in der Ayurveda-Klinik oder im Rahmen unseres KIT-Programms im Haus sind, ist eine noch häufigere Nutzung möglich. Genauere Informationen sind der Berechtigungskarte zu entnehmen.

Die Therme ist täglich von 9-22 Uhr geöffnet und direkt über unseren Verbindungsgang im 2. Untergeschoss erreichbar.

Wir wünschen erholsame und entspannte Stunden.

>> Weitere Informationen

 
 
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Konsumzwang, Termindruck, familiäre Konflikte – es gibt viele Gründe, warum die vermeidlich schönste Zeit im Jahr schnell zum echten Stressfaktor werden kann. In unserem Beitrag gibt Carmen von Nasse, Chefärztin der Psychosomatik der Habichtswald Privat-Klinik, Tipps zur Stressreduktion in der Weihnachtszeit, die sich ganz einfach in unseren Alltag integrieren lassen.

Carmen von Nasse, Chefärztin der Psychosomatik der Habichtswald Privat-Klinik


In die Natur eintauchen
In Momenten großer Anspannung kann ein Spaziergang durch den Wald helfen, unseren Stresspegel zu reduzieren. Beim sogenannten „Waldbaden“ geht es um das Erspüren des Waldes mit allen Sinnen. Halten Sie inne und genießen Sie diesen Moment mit sich. Dabei werden nicht nur Blutdruck und Puls ins Gleichgewicht gebracht, sondern auch Stresshormone abgebaut. Übrigens: Wussten Sie, dass an japanischen Universitäten mittlerweile ein eigener Forschungszweig für „Waldmedizin“ eingerichtet wurde?

Meditation für mehr Gelassenheit
Suchen Sie sich einen ruhigen, gemütlichen Platz in Ihrer Wohnung und begeben Sie sich mit Hilfe Ihres Atmens auf eine kurze intensive Reise durch Ihren Körper. Konzentrieren Sie sich ganz auf den Moment. Sie werden merken, wie sich Spannungen lösen und Sie dabei ein neues Wohlbefinden erlangen.

Freunde treffen und Einsamkeit überwinden
Nutzen Sie nicht zur das Smartphone oder die Sozialen Medien, um Ihre Kontakte zu pflegen. Treffen Sie Freunde und Familie ganz bewusst bei einer Tasse Kaffee oder bei einem ausgedehnten Winterspaziergang. Zwischen den Weihnachtsvorbereitungen und den alltäglichen Anforderungen ist Zeit unser wertvollstes Gut. In dieser konzentrierten Form bekommt sie eine besondere Qualität, die unsere Kraftreserven neu betankt und zur Stärkung unseres Wohlbefindens beiträgt.

Wohlbefinden geht durch den Magen
Gemeinsam oder allein: Kochen kann ein gute Unterstützung zur Stressregulation sein. Die achtsame Hinwendung zu seinem Lieblingsgericht fördert das Erleben mit allen Sinnen, löst Freude aus und stärkt die Abwehrkräfte. Dabei muss es nicht immer das perfekte Dinner sein. Manchmal sind es auch die kleinen genussvollen Momente, die sich zum Beispiel hinter dem Adventskalendertürchen verbergen.

Mit sportlicher Betätigung den Körper stärken
Nehmen Sie sich bewusst Zeit, um Ihrem Körper eine achtsame Zuwendung in Form von Bewegung zu geben. Erleben Sie die Ausschüttung der Glückshormone, das Gefühl der Entspannung und der zunehmenden körperlichen Fitness. Yoga eignet sich hierfür besonders gut.

 

 
 
Habichtswald-Klinik

Über das Cave-Syndrom und Behandlungsmöglichkeiten in der Habichtswald-Klinik hat die hessenschau am 9. September 2021 berichtet. Chefärztin Carmen von Nasse gibt einen Einblick in die psychosomatische Therapie. Schauen Sie rein! (Beitrag beginnt ab Minute 14:30).

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Habichtswald-Klinik

Individuelle Krisen mit professioneller Hilfe meistern

 

Seit Monaten verändert und prägt die Corona-Pandemie unseren Lebensalltag, unsere sozialen Kontakte und unsere körperliche wie seelische Gesundheit. Viele Menschen erleben sich belastet, wegen der unklaren Zukunftsperspektiven.

Dies betrifft das Privatleben: Die Sorge um die eigene und um die Gesundheit der Liebsten, fehlende freundschaftliche Begegnungen, fehlende körperliche Nähe mit Eltern, Großeltern oder Enkeln. Auch berufliche Perspektiven können zunehmend von Unsicherheit geprägt sein. Dazu zählen die Angst vor drohendem Arbeitsplatzverlust oder Befürchtungen, sich der Corona-bedingten Veränderungen, der Tätigkeiten und Anforderungen nicht mehr gewachsen zu fühlen. Diese Belastungen können als bedrohlich empfunden werden und zu Ängsten und Depressionen führen. Die Habichtswald Privat-Klinik möchte Sie unterstützen, ihre persönlichen Herausforderungen in Zeiten der Coronapandemie zu meistern. Sie erhalten bei uns in der Habichtswald Privat-Klinik professionelle und empathische Unterstützung, ihre Ressourcen zu aktivieren und die Krise zu überwinden.

 

Corona-bedingte Ängste: Der schleichende Prozess

 

War das Coronavirus zu Beginn der Pandemie in unserer Wahrnehmung noch weit weg, so rückt es gefühlt immer näher: Fast jeder kennt mittlerweile jemanden, der erkrankt ist oder es war. In den Medien und Gesprächen ist das Thema allgegenwärtig. Hinzu kommen immer wieder staatliche Auflagen und Maßnahmen, um die Ansteckungsrate zu reduzieren. Doch damit einhergehend sehen und spüren wir, wie unsere Mobilität, unser Alltag und unser Leben von Beschränkungen durchzogen wird – für jeden von uns.

Ein Gefühl diffuser Bedrohung und Ausgeliefertsein macht sich bei immer mehr Menschen breit, manifestiert sich quasi in unseren Köpfen und Sichtweisen, verbunden mit Stressempfinden, Erschöpfung und Ängsten. Die Folge: Schon vor der Pandemie bestehende seelische Erkrankungen, wie Depressionen und Angststörungen, können durch Corona-bedingte soziale Einschränkungen oder wegfallende Alltagsroutinen verstärkt werden.

 

 

 

Zu möglichen Corona-bedingten Belastungsfaktoren zählen zum Beispiel:

 

  • Ängste vor Ansteckung beim Einkauf oder durch Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel
  • Wegfall von Alltagsroutinen (Homeoffice, fehlende Kollegenkontakte)
  • Angst vor einem möglichen oder sogar schon drohenden Arbeitsplatzverlust
  • Soziale Isolation aufgrund von Kontakt-, Ausgeh- und Versammlungsverboten
  • Ängste vor Ansteckung im Beruf:
    Alten- und Gesundheitspfleger*innen, Ärzt*innen, Lehrer*innen, Erzieher*innen …
  • Einschränkungen oder Wegfall von stützenden Angeboten: Ambulante Psychotherapie, Therapiegruppen, Tagesstätten, Vereinstreffen …
  • Schließung von Sportstätten, wie z.B. Schwimm- und Thermalbädern, Fitnessstudios
  • Schließung von Kindertageseinrichtungen und Schulen; häusliche Kinderbetreuung
  • Eingeschränktes Schulwesen: Eltern müssen Fernunterricht der Kinder begleiten

 

 

Eigene Ressourcen erkennen, verstärken und nutzen /
Ressourcen – ein Schlüssel zu einem wiedererlangten Wohlbefinden

 

Bei Corona-bedingten Erschöpfungszuständen, Ängsten und Depressionen steht die Orientierung und Bewusstmachung der individuellen Ressourcen grundsätzlich im Fokus der Therapie. Dabei gibt es unterschiedliche Ressourcenebenen, die z. B. das Denken, den eigenen Körper, den Selbstwert, die Kommunikationsfähigkeit, das soziale Umfeld oder die eigenen Lebensziele betreffen. Zum Beispiel das „Denken als Ressource“: Eine Fähigkeit, die auch geübt werden kann. Es geht darum, die eigene Aufmerksamkeit gezielt auf Dinge zu richten, die uns guttun. Das kann z.B. eine freudvolle Erfahrung, eine bestandene Prüfung oder die Vorfreude auf den Urlaub sein. Wir können gewissermaßen unsere Gedanken an die Hand nehmen, wenn sie sich bei Ängsten und Sorgen aufhalten – und sie hin zu angenehmeren Inhalten führen.

Ein Beispiel zum Thema „Soziales Umfeld als Ressource“ wären belastbare Netzwerke mit guten Freunden oder intakte Familienbeziehungen. Diese individuellen Ressourcen bewusst zu machen und zu stärken, erhöht deutlich das Selbstwirksamkeitserleben der Einzelnen und deren Lebenszufriedenheit. Außerdem kann ein verbesserter Zugang zu den eigenen Ressourcen die psychosoziale Widerstandsfähigkeit (Resilienz) in Krisenzeiten stärken – eine Art seelische Immunabwehr wird aufgebaut. In Bezug auf Corona kann das bedeuten, die Aufmerksamkeit weg vom Gefühl der Angst und dem Ausgeliefertsein hin zu den eigenen Kraftquellen und Kompetenzen zu lenken und zu eigenen Gestaltungs- und Handlungsmöglichkeiten zu gelangen. Das Selbstwirksamkeitserleben, damit auch der Glaube an sich und die eigenen Fähigkeiten, kann dadurch aktiviert werden und die Menschen können wieder Mut und Hoffnung schöpfen.

Außer seelischen Ressourcen werden im sportlichen Therapie-Kontext auch körperliche Ressourcen gefördert und trainiert. Dies wiederum stärkt die körpereigene Immunabwehr, verbessert die seelische Befindlichkeit und stabilisiert so die gesundheitliche Gesamt-Konstitution. Auch zur Förderung der Entspannungsfähigkeit und für den Stressabbau werden unterschiedliche Verfahren angeboten: Autogenes Training, Yoga, Tai- Chi, PMR (Progressive Muskelentspannung), Stressmanagement. Zudem erhalten die Patient*innen in einer Ernährungsberatung konkrete Empfehlungen zu einer gesunden, Immunabwehr-stärkenden Ernährung, die individuell auf ihren Lebensalltag zugeschnitten ist.

 

Wichtige Therapie-Ziele noch einmal zusammengefasst:

 

  • Orientierung und Bewusstmachung der individuellen Ressourcen
  • Aufmerksamkeit gezielt auf Dinge zu richten, die uns guttun
  • Seelische Widerstandsfähigkeit (Resilienz) in Krisenzeiten stärken
  • Hinwendung zu den eigenen Kraftquellen und Kompetenzen
  • Wieder Mut und Hoffnung schöpfen
  • Körperliche Aktivierung zur Förderung der Gesundheit und der Zufriedenheit
  • Förderung der Entspannungsfähigkeit
  • Empfehlungen zu einer gesunden, Immunabwehr-stärkenden Ernährung

In der Habichtswald Privat-Klinik können Sie unter verschiedenen Therapie-Programmen individuell das für Sie und Ihre Situation passende auswählen – gern beraten und unterstützen wir Sie auch persönlich bei Ihrer Auswahl!

Rufen sie uns an unter 0561 / 3108 – 523 oder schreiben Sie eine E-Mail an aufnahme@habichtswaldklinik.de.

Zusammengefasst: Das seelische Immunsystem (Resilienz) wird durch die Aktivierung der Ressourcen gestärkt – ein wesentlicher Punkt der stationären Behandlung. In der Gruppe werden die verschiedenen Ebenen der Ressourcen – Denken, Körper, Selbstwert, soziales Umfeld, Kommunikation, Lebensziele – durch Übungen bewusst gemacht und gezielt trainiert.

Corona-bedingte Erschöpfung oder Ängste: Es ist immer der richtige Zeitpunkt, um zu handeln und professionelle Unterstützung in Anspruch zu nehmen.

Lassen Sie sich helfen.

Erfahren Sie mehr über die Herausforderungen in der Corona-Pandemie

 

 
 
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»Vor allem der Seele wegen
ist es nötig,
den Körper zu üben.«

Jean-Jacques Rousseau

Von gesundheitsfördernder körperlicher Aktivität sprechen wir, wenn sich Menschen mindestens dreimal pro Woche für
30 bis 45 Minuten moderat, d.h. mit höchstens 75%
ihrer maximalen Herzfrequenz bewegen, also im sog. aeroben Bereich bleiben. Beim Joggen würde das z.B. bedeuten, dass man sich während des Laufens noch relativ unangestrengt unterhalten kann.
Besonders gesundheitsfördernd sind Ausdauersportarten …

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Sehr geehrte Damen und Herren,

aufgrund der aktuellen Corona-Lage (COVID-19) müssen wir zum Schutz der Patientinnen und Patienten sowie der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schweren Herzens ein Besuchsverbot aussprechen.

Bei den getroffenen Maßnahmen handelt es sich um eine reine Schutzmaßnahme im Zusammenhang mit dem Corona-Virus wie sie bereits in zahlreichen Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen derzeit umgesetzt werden.

Wir bitten um Verständnis und hoffen auf Ihre Unterstützung, um in dieser besonderen Situation die medizinische Versorgung von Ihnen und Ihren Angehörigen auch weiterhin optimal gewährleisten zu können.

Bleiben Sie gesund!

 
 
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Nachdem Frau Benderoth am 15. Dezember die letzten Torten in Ihrem
traditionsreichen Burgfeld Café serviert hat,
können wir voller Stolz berichten, dass es eine kleine Auswahl Ihrer köstlichen Torten nun bei uns im
Galerie Café in der Habichtswald-Klinik geben wird.

Wir danken Frau Benderoth, für diese Bereicherung.
Es ist uns eine Ehre, dass wir in unserem Galerie Café den Patienten,
den Kasselänern, Kasselanern, Kasselern und den Kassel-Gästen
weiterhin den Genuss der süßen Kunstwerke von Frau Benderoth bieten können.

 
 
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Seit dem 01.07.2019 hat das Galerie Café folgende Öffnungszeiten:

Montags-Sonntags von 12.30 – 17.30 Uhr

Täglich halten wir eine Auswahl an Kaffeespezialitäten, frischen Säften, Kaltgetränken sowie Kuchen, Gebäck & Eis für Sie bereit.

Sie finden unser Café im 1. OG der Habichtswald-Klinik. Nutzen Sie direkt nach dem Haupteingang die Treppe auf der linken Seite.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!